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Schule
Die Freie Grundschule Pfefferwerk
wurde im August 2002 gegründet. Im Februar 2003 wurde eine erste
jahrgangsgemischten Lerngruppe von 16 Kindern eingeschult. Seit August 2007 ist
sie staatlich anerkannte Ersatzschule.
Freier Träger der Schule ist die "gemeinnützige Pfefferwerk
Stadtkultur gGmbH" - ein soziales Dienstleistungsunternehmen, dessen Tätigkeitsschwerpunkte seit 1991 in den
Bereichen Kinder-, Jugend- und Gemeinwesenarbeit liegen.
Seit Beginn des
Schuljahres 2009/2010 lernen die Kinder in
jahrgangsgemischten Lerngruppen der Jahrgänge 1-3 und 4-6 mit ca. 20 Kindern pro
Lerngruppe.
Die Lerngruppen werden
von jeweils zwei Lehrer/innen und einer Erzieherin / einem Erzieher im Team
geleitet.
Derzeit arbeiten
vierzehn Pädagogen - acht Lehrer/innen, vier ErzieherInnen, Hort- und
Schulleiterin - an der Schule.
Schulalltag
Unser
Schultag beginnt 8:30 Uhr und endet 15:00 Uhr. Zum täglichen
Stundenplan gehören ein gemeinsamer Morgenkreis, Freiarbeitsphasen,
geleitete Unterrichtsphasen, gemeinsame
und selbst verantwortete Pausenzeiten (Obst-, Hof- und Mittagspause). Um eine
ausgewogene ganztägige Betreuung zu ermöglichen, arbeitet die Schule eng mit
ihrem Elterninitiativschülerladen zusammen. So stehen täglich
unterrichtsergänzende Nachmittagsangebote zur Wahl. Diese finden über längere
Zeiträume an festen Wochentagen statt und werden sowohl von Lehrern und
Erziehern, als auch von Eltern angeboten. Die Kinder entscheiden sich für
verschiedene
Angebote und nehmen dann regelmäßig teil.
Es gibt musische, sportliche, handwerkliche und naturwissenschaftliche
Themen, aber auch Angebote zu Theater- oder Rollenspiel und
Angebote, die Schreib-, Lese- oder Rechenanlässe bieten.
Die Eltern sind in einem Verein –
KinderKinder Berlin e.V. – organisiert. Der Verein ist Schulförderverein und freier
Träger des Schülerladens. Das große Engagement der Schuleltern trägt
sehr zur Atmosphäre und Vielfalt unserer Schule bei.
Pädagogische Ziele unserer Arbeit:
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Unsere Schule soll die Selbstentwicklung der Kinder unterstützen
und ihre Interessenbildung fördern. Unser pädagogisches
Konzept orientiert sich besonders an der Pädagogik Maria
Montessoris. Wir legen unserer Arbeit einen erweiterten Lernbegriff
zugrunde, der Fach- und Methodenkompetenz mit Sozialkompetenz und
Persönlichkeitsbildung verbindet.
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Vielseitige Lernangebote knüpfen an die kindliche Erfahrungswelt an und sollen handlungsorientiertes
und entdeckendes Lernen anregen. Lernbereiche wie Deutsch, Mathematik, Englisch und Sachunterricht sollen mit musischen,
sportlichen und naturwissenschaftlichen Lerninhalten in ausgewogenem Verhältnis stehen.
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Offener Unterricht ermöglicht fach- und themenübergreifendes Arbeiten.
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Vom ersten Schuljahr an wird regulär Englischunterricht angeboten.
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Ganzheitliche Lernmethoden und differenzierte Lernangebote unter-stützen die individuelle Förderung der
Kinder. Sie sollen sich entsprechend ihrer unterschiedlichen Voraussetzungen, Fähigkeiten und Interessen aktiv in das
Unterrichtsgeschehen einbringen können und lernen eigene Lernstrategien zu entwickeln.
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Der Rahmenplan der Berliner Grundschule ist bei der Planung und Gestaltung des pädagogischen Alltags
eine wichtige Orientierungshilfe. Ausschlaggebend für das Voranschreiten der pädagogischen Arbeit sind dabei aber die
Interessen, Bedürfnisse und persönlichen Lernfortschritte der Kinder.
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In jahrgangsübergreifenden Lerngruppen und einer Atmosphäre der Geborgenheit lernen die Kinder mit- und
voneinander.
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Freie und geleitete Unterrichtsphasen wechseln in ausgewogenem
Maß miteinander ab. Das Verhältnis von selbstgesteuerten
bzw. durch den Pädagogen geleiteten Lernphasen ist dabei von der
Lernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder abhängig. Die
tägliche Freiarbeit, während der die Kinder selbst
wählen, welche Themen oder Aufgaben sie bearbeiten und eine an den
Kindern orientierte offene Unterrichtsarbeit fordern
Selbsttätigkeit heraus und fördern eigenverantwortliches
Lernen.
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Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Kinder aus eigener
Motivation heraus und ihrem persönlichen Lerntempo entsprechend
lernen dürfen, ist auch eine kindgerechte Form der Leistungs- und
Entwicklungsbeschreibung. Dabei darf es nicht um Kontrolle, Bewertung
und Leistungsvergleich gehen, sondern um differenzierte inhaltliche
Rückmeldung zu den Lernerfolgen der Kinder und um ihre wachsende
Fähigkeit zur Selbstreflektion. Zu einer selbstbestimmten
Arbeitshaltung können sie nur finden, wenn sie sich mit ihren
Interessen, Fähigkeiten und Schwächen wahrgenommen und
akzeptiert fühlen dürfen und wenn sie gleichzeitig lernen,
andere Kinder innerhalb der Gruppe wertfrei und unabhängig von
„guter“ oder „schlechter“ Leistung zu achten.
Die herkömmliche Form der Notengebung lehnen wir deshalb ab.
Zum Schuljahresende erhalten die Kinder persönliche Jahresbriefe, die auch auf der Grundlage ihrer
Selbsteinschätzungen ausführlich mit ihnen besprochen werden.
Schulkosten
Das monatliche Schulgeld beträgt 150 €.
Die Elternbeiträge für den Schülerladen (13 % der Gesamtkosten) sind einkommensabhängig und werden nach dem
Kitakostenbeteiligungsgesetz berechnet.
Um die laufenden
Schulkosten trotz staatlicher Unterfinanzierung zuverlässig decken zu können,
zahlen die Eltern im ersten Schuljahr einmalig einen Bildungsfonds von 500 EURO.
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